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Zeitungszeugen Nr. 18 Erscheinungsdatum: 10.05.2012 Schlag gegen den linken Widerstand im Sommer 1936 Die beigelegten Zeitungen: Neuer Vorwärts, 16. August 1936 Hannoverscher Kurier, 30. August 1936 Die Analysen unserer Experten: Linker Widerstand: PD Dr. Frank Bajohr, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, über den Kampf der Sozialdemokraten, Kommunisten und Angehörige kleinerer sozialistischer Parteien gegen den Nationalsozialismus. Bis 1936 gelang es der Gestapo, einen Großteil der linken Untergrundorganisationen zu zerschlagen. |
Gestapo: PD Dr. Frank Bajohr, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, über die Geheime Staatspolizei, kurz Gestapo, die neben der SS für die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten steht. Mitte der 30er-Jahre war die Verfolgung Linker das Hauptziel. Leser-Lupe: Dr. Gabriele Toepser-Ziegert, Leiterin des Instituts für Zeitungsforschung in Dortmund, analysiert die beigelegten Zeitungen – Über die Hochverratsprozesse gegen politische Gegner sollte die Presse nur das Nötigste berichten. Das SPD-Exilblatt „Neuer Vorwärts“ schildert hingegen Details. Der „Hannoversche Kurier“ füllt seine Ausgabe lieber mit Tipps für die Hausfrau. Propaganda: Das Plakat in dieser Ausgabe ist Wahlwerbung der KPD 1933. Porträt: PD Dr. Frank Bajohr, Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, über den Widerständler Theodor Haubach, der ein untypischer Sozialdemokrat war. |
