Häufig gestellte Fragen:

1. Was ist Zeitungszeugen?
2. Was ist neu an Zeitungszeugen?
3. Wie unterscheidet sich diese Edition von der Edition 2009/2010?
4. Welche Zeitungen werden in Zeitungszeugen nachgedruckt?
5. Sind die gleichen Zeitungen wie 2009/2010 beigelegt?
6. Gibt es Zeitungen, die in Zeitungszeugen nicht nachgedruckt werden?
7. Warum gibt es Zeitungszeugen?
8. Ist es erlaubt, nationalsozialistische Zeitungen aus der Zeit von 1933 bis 1945 nachzudrucken?
9. Woher weiß ich, dass die historischen Fakten in Zeitungszeugen korrekt und seriös sind?
10. Ich bin Geschichtslehrer. Wie kann ich Zeitungszeugen im Unterricht einsetzen?
11. Wird es wieder ein Propaganda-Poster in Zeitungszeugen geben?
12. Wo kann ich Zeitungszeugen kaufen?
13. Kann ich mein Abonnement auch monatlich zahlen?
14. Wie lange wird es Zeitungszeugen geben?
15. Wie viele Ausgaben wird es geben?
16. Wann bekomme ich die Sammelboxen, in denen ich Zeitungszeugen archivieren kann?
17. Gibt es Zeitungszeugen auch als E-Book?
18. Kann ich auch ältere Ausgaben von Zeitungszeugen bestellen?

  • 1. Was ist Zeitungszeugen?

    Zeitungszeugen ist eine wöchentlich erscheinende Sammeledition über die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland. Jede Nummer enthält Nachdrucke von Zeitungen aus den Jahren 1933 bis 1945 sowie Kommentare und Analysen von Deutschlands führenden Historikern für die Zeit des NS-Regimes.


  • 2. Was ist neu an Zeitungszeugen?

    Zeitungszeugen ist eine Neuauflage der Edition 2009/2010. Ein Großteil der beigelegten Zeitungen und Analysen wird gleich sein.


  • 3. Wie unterscheidet sich diese Edition von der Edition 2009/2010?

    Der Umfang des Analyseteils hat sich von 4 auf 8 Seiten verdoppelt. Das bietet einerseits mehr Platz für historische Hintergründe, andererseits werden aber auch die beigelegten Zeitungen konkreter betrachtet. Auf der Doppelseite 4 und 5 in der Rubrik “Leser-Lupe” (Link zur Leser-Lupe-Seite) geht die Redaktion noch einmal auf einzelne Zeitungsseiten ein, bietet mehr Hintergründe zu den Zeitungen selbst und erläutert auch, was aufgrund von Presseanweisungen nicht in den Zeitungen zu lesen war. Neu ist außerdem die Rubrik “internationale Presse”, in der Zeitungszeugen-Leser nachvollziehen können, was in den USA, Frankreich, England oder Russland über die Ereignisse in Deutschland zu lesen war. Zusätzlich gibt es in jeder Ausgabe das Porträt einer Person, die bei dem jeweiligen Thema eine wichtige Rolle gespielt hat.


  • 4. Welche Zeitungen werden in Zeitungszeugen nachgedruckt?

    Jede Ausgabe enthält zwei bis drei historische Zeitungen als komplette Nachdrucke. Das Spektrum reicht von NSDAP-Parteiblättern und großen Hauptstadtzeitungen über jüdische Zeitungen in Deutschland bis hin zur deutschsprachigen Exilpresse im Ausland (Paris, Prag, London, New York etc). Alle Zeitungen, die in Deutschland während der NS-Zeit veröffentlicht wurden, waren natürlich der NS-Propaganda unterworfen – deshalb ist es uns wichtig, unseren Lesern auch die deutschsprachige Exilpresse anzubieten.


  • 5. Sind die gleichen Zeitungen wie 2009/2010 beigelegt?

    Ein Großteil der Zeitungen bleibt gleich. Da die Redaktion aber nun Zugang zu noch mehr Archiven hat, werden einige Zeitungen ausgetauscht. Die Exilpresse wird zum Beispiel dieses Mal breiter nachgedruckt.


  • 6. Gibt es Zeitungen, die in Zeitungszeugen nicht nachgedruckt werden?

    Ja. „Der Stürmer“ – ein scheußliches antisemitisches Pamphlet ohne Aktualitätsbezug.


  • 7. Warum gibt es Zeitungszeugen?

    Zeitungszeugen ist keine politische sondern eine Bildungs-Publikation. Unser Ziel ist es, ein allgegenwärtiges historisches Thema (Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus) aus einer neuen Perspektive zu beleuchten (historische Zeitungen als Originaldokumente). Mit diesen Originalquellen entdecken Zeitungszeugen-Leser die Schlagzeilen und Nachrichten der 30er- und 40er-Jahren selbst. Und mithilfe der Expertenanalysen und -kommentare können sie die Vorgänge dieser Zeit besser und tiefgründiger nachvollziehen.


  • 8. Ist es erlaubt, nationalsozialistische Zeitungen aus der Zeit von 1933 bis 1945 nachzudrucken?

    Zeitungszeugen wurde erstmals 2009 veröffentlicht. Damals stellte der Freistaat Bayern den Antrag, Zeitungszeugen zu verbieten. Er argumentierte damit, dass Urheberrechte verletzt wurden und mit unserem Projekt nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet würde. Der Fall landete vor Gericht und die Richter stellten fest, dass Zeitungszeugen die Urheberrechte nicht verletzt und kein nationalsozialistisches Gedankengut verbreitet, denn die Publikation ist zweifelsfrei ein Bildungsprodukt, das sich an eine breite Öffentlichkeit wendet. Der Freistaat Bayern ging in Berufung, scheiterte aber auch damit vor dem Oberlandesgericht München. Zeitungszeugen konnte weiter erscheinen.


  • 9. Woher weiß ich, dass die historischen Fakten in Zeitungszeugen korrekt und seriös sind?

    Mit unserem Expertenteam möchten wir qualitativ hochwertige historische Kommentare und Analysen für das breite Publikum anbieten. Die Zeitungszeugen-Autoren sind hoch qualifizierte Experten in ihrem Fachbereich. Jede Zeitungszeugen-Ausgabe wird sorgfältig auf Fehler geprüft. Das heißt nicht, dass Zeitungszeugen immer 100-prozentig perfekt ist: Aber sollten wir Fehler machen oder Irrtümern unterliegen, versuchen wir sie schnellstmöglich zu korrigieren – auf unserer Internetseite und/oder in der gedruckten Ausgabe.


  • 10. Ich bin Geschichtslehrer. Wie kann ich Zeitungszeugen im Unterricht einsetzen?

    Wir kooperieren mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (Link: http://www.geschichtslehrerverband.de) und bieten Geschichtslehrern einen spezielles Abonnement zu vergünstigten Konditionen (zur Lehrerseite) an. Abonnenten erhalten dann Zugang zu Arbeitsblättern für die Sekundarstufen I und II, die wir gemeinsam mit dem VGD entworfen haben. Sie helfen Schülern, die historischen Zeitungen sinnvoll und mit allen nötigen Hintergründen zu nutzen.


  • 11. Wird es wieder ein Propaganda-Poster in Zeitungszeugen geben?

    Ja, aber in anderer Form. Diesmal integrieren wir die historischen Plakate, Aushänge und Bekanntmachungen in den Mantelteil und analysieren sie detaillierter.


  • 12. Wo kann ich Zeitungszeugen kaufen?

    Zeitungszeugen ist jeden Donnerstag im Zeitschriftenhandel erhältlich. Wenn Ihr persönlicher Händler Zeitungszeugen nicht anbieten sollte oder nicht mehr vorrätig hat, können sie die Ausgabe bei seinem Großhändler bestellen lassen. Sie können Zeitungszeugen aber auch abonnieren.


  • 13. Kann ich mein Abonnement auch monatlich zahlen?

    Nein, Sie können aber ein 12-Wochen-Abonnement für 46,80 Euro (3,90 Euro pro Ausgabe) abschließen.


  • 14. Wie lange wird es Zeitungszeugen geben?

    Zeitungszeugen wird in chronologischer Reihenfolge veröffentlicht: Wir beginnen 1933 und enden 1945. Die Edition endet am 28. Februar 2013.


  • 15. Wie viele Ausgaben wird es geben?

    2012 gibt es rund 50 Ausgaben. 2013 sind es noch 9.


  • 16. Wann bekomme ich die Sammelboxen, in denen ich Zeitungszeugen archivieren kann?

    Abonnenten erhalten zwei kostenlose stabile Sammelboxen zusammen mit Ausgabe 6. Wer Zeitungszeugen beim Zeitschriftenhändler kauft, erhält eine kostenlose Sammelbox mit Ausgabe 6 und eine weitere im Laufe des Jahres.


  • 17. Gibt es Zeitungszeugen auch als E-Book?

    Im Moment nicht. Aber wir denken darüber nach.


  • 18. Kann ich auch ältere Ausgaben von Zeitungszeugen bestellen?

    Ältere Ausgaben von ZEITUNGSZEUGEN sind bei Ihrem Zeitschriftenhändler für € 3,90 pro Ausgabe verfügbar. Sollte Ihr Zeitschriftenhändler keine älteren Ausgaben mehr haben, so kann er diese Ausgaben von ZEITUNGSZEUGEN bei seinem Großhändler für Sie jederzeit nachbestellen – die Anlieferung dieser Ausgaben kann bis zu 7 Tagen in Anspruch nehmen. Ältere Ausgaben können auch direkt über Zeitungszeugen bestellt werden, für 3,90 € pro Ausgabe zuzüglich 2,00 € Versandkosten pro Bestellung. Email: abo@zeitungszeugen.de