Diskutieren Sie mit!
Zeitungszeugen möchte die Diskussion um Presse und Propaganda während des
nationalsozialistischen Regimes fördern. Wir sind uns sicher: Je mehr Menschen
Zugang zu diesen historischen Zeitungen haben und sich mit ihnen kritisch
auseinandersetzen, desto besser für eine gesunde und lebendige Demokratie.
Deshalb: Sagen Sie uns Ihre Meinung! Sie haben in der aktuellen Nummer etwas
gelesen, das Sie erstaunt oder geärgert hat? Sie möchten andere Leser an einem
spannenden Artikel teilhaben lassen, den Sie in einem Nachdruck entdeckt haben?
Sie möchten der Zeitungszeugen-Redaktion oder dem Expertenteam etwas
mitteilen? Hier sind Sie richtig!
Wann ist denn mit einer weiteren Sammelbox zur Aufbewahrung zu rechnen? Nach nun beinahe 20 Ausgaben wird der Platz etwas knapp und die 1. Box auch ziemlich schwer..
Im Handel wird die nächste Sammelbox mit Ausgabe 30 erhältlich sein.
Hallo,
Wird es bei Zeitungszeugen auch nach dem Jahr 1945 Zeitungen nach den Krieg gedruckt (bzw. die Nachkriegszeitungen)?
Und: Werden auch Zeitungen der Hitlerjugend und Bund Deutscher Mädel nachgedruckt? Falls ja können Sie diese sagen?
Hallo Klöferte,
wir werden mit dem Jahr 1945 unsere Edition beenden. Ausgabe 29 wird sich mit der Hiterjugend und dem BDM beschäftigen. In dieser Ausgabe legen wir unter anderem die “Freie Deutsche Jugend” und die Gewerkschaftsjugend” bei. Erscheinungsdatum: 26.7.
Hallo Zeitungszeugen,
wird es auch ein Thema nur über die SS und die SA gehen?
mfg Lertes
Hallo Lertes,
um SS und SA ging es bereits in der Nummer 7 zur Ermordung Röhms. Auch in der Nummer zu Himmlers neuer Polizei, Ausgabe Nr. 22, Erscheinungsdatum 7.6., wird es darum noch einmal gehen. Und es wird sicher noch weitere Nummern rund um das Thema geben, die wir jetzt noch nicht bekanntgeben können.
Hallo “Zeitungszeugen”,
ich glaube nach 17 Ausgaben ist es jetzt auch für mich Zeit, Ihnen ein großes Dankeschön zu übermitteln.
Seit der 1. Ausgabe bin ich “dabei” und nach wie vor begeistert.
Die Fülle an Informationen, die jede Woche im Briefkasten landet, ist öfters so groß, dass man entweder nicht mehr aufhören kann, zu lesen – oder gar nicht fertig wird. Das ist für mich aber keineswegs ein schlechtes Zeichen!
Die Art der Wissensvermittlung und das Layout tragen jedes Mal dazu bei, dass man sich auf die nächste Woche freut.
Das einzig “nicht so Schöne” ist – wie sollte es auch anders sein – der Preis.
Mit 3-4 € pro Woche schlägt das bei mir ganz schön in die Kasse (bin 15 Jahre)…
Also noch ein Mal: Herzlichen Dank (auch an das Expertenteam!)
Erst einmal in großes Lob zu Zeitungszeugen! Sehr informativ und historisch wertvoll.
Doch ich habe einen Kritikpunkt. Sie werben damit, historische Zeitungen vollstänig nachzudrucken. Dennoch fehlen im “Neuen Wiener Tagblatt”, beigelegt in Ausgabe 8, mehrere Seiten, erkennbar an der Seitennummerierung der Zeitung, bei der die letzte Seite, schwer aber doch erkennbar, die Nummer 10 trägt, obwohl die Zeitung nur acht Seiten hat.Außerdem findet man auf Seite 3 den Hinweis: Die Fortsetzung des Romans “Morgen des Lebens” von Kristmann Gudmunsson befindet sich auf Seite 14 (von 8 ?).
Wenn sie schon damit werben, Zeitungen vollständig nachzudrucken, dann sollten sie sich auch daran halten.
Guten Tag Florian Fasching,
vielen Dank für Ihren Kommentar. Leider mussten wir in diesem Fall kurzfristig von den ursprünglich 16 auf 8 Seiten kürzen – das hatte technische Gründe. Normalerweise weisen wir in einem solchen Fall darauf hin, aber hier bliebt leider keine Zeit mehr, dies im Mantelteil zu tun. Es sind allerdings tatsächlich die ersten 8 Seiten. Die nicht nachgedruckt Seiten senden wir Ihnen gerne bei Interesse per E-Mail zu. Dann bitte eine Nachricht an redaktion@zeitungszeugen.de senden. Danke!
Nochmals Hallo,
ich hätte eine Frage bzw.bitte:
könnte man auch folgende Zeitungen beilegen?
-Das Reich
-Das Schwarze Korps
-Hilft mit! Illustrierte Schülerzeitung
-Der Deutsche Polizeibeamte
ich würde mich sehr freuen wenn es möglich ist, diese Zeitungen beizulegen.
Ich bedanke mich für Ihre Antwort schon in Voraus.
MFG wieder Anonym
Hallo Anonym,
wir planen, auch Das Reich und Das Schwarze Korps beizulegen.
Hallo Zeitungszeugen,
ich wollte eigentlich noch fragen bzw. sagen:
Ich habe einen Bekannten der mir die früheren Ausgaben mir mal ausgeliehen hat und hatte es mal verglichen. Leider musste ich immer wieder feststellen, dass es nicht die gleichen Themen wie im Jahre 2009 gibt. So wurde auch nicht das Thema: Olympische Winterspiele in NS-Deutschland (es war die Ausgabe 17 und die Spiele waren von 6-16.Februar.1936 leider wurde dieses Thema nicht behandelt).
Meine eigentliche Frage ist: Wieso werden manchmal nicht die gleichen Themen der früheren Ausgaben behandelt?
Ich hoffe, dass es auch eine Erklärung dafür gibt.
MFG nochmals Anonym
Hallo Anonym,
da dies eine Neuauflage ist, haben wir uns natürlich auch vorgenommen, einiges zu verbessern und zu verändern. Die Olympischen Sommerspiele haben wir zum Beispiel mit den Winterspielen zu einer gemeinsamen Nummer zusammengefasst. Anderes werden wir dafür ausführlicher behandeln. Zum Teil legen wir auch andere Zeitungen bei.
Hallo Zeitungszeugen,
könnten die Redaktion eine Liste aller nachgedruckten Zeitungen auf dieser Website veröffentlichen? Ich fände es super, denn dann weiß man welche nachgedruckte Zeitungen es geben wird .
MFG Anonym
Hallo Anonym,
da wir in laufenden Planungen stecken und nicht nur inhaltlich, sondern auch nach Verfügbarkeit der Ausgaben in den Archiven entscheiden, was wir jeweils beilegen, können wir das leider nicht. Wir wissen zum Beispiel im Moment noch nicht zu 100 Prozent, welche Zeitungen wir ab 1939 beilegen.
Habe heute eine Lieferung von Ihnen erhalten. In dem Paket war aber nicht die bestellte Ausgabe enthalten. Ich habe nämlich die Ausgabe Nr. 13 bestellt, bekommen habe ich aber die Nummer 12. Wie kann ich Ihnen die falsche Lieferung wieder zurücksenden?
Hallo,
bitte wenden Sie sich dafür an das Aboservice (abo@zeitungszeugen.de). Danke!
Ein großes Lob für Ihre Edition!
Informativ, interessant, gut zu lesen. Besonders begeistert mich der ausführliche Mantelteil und die Vielfalt der beigelegten Zeitungen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Beiträge zu außerdeutschen Ereignissen wie dem spanischen Bürgerkrieg.
Weiter so!
Um den vorherigen Kommentar noch einmal zu verdeutlichen. Ich glaube, das ist noch nicht ganz klar geworden. Am 5.4. habe ich in Nordbayern die Nr. 14 (Einmarsch ins Rheinland) gekauft. Diese Ausgabe solls aber erst ab 12.4. geben. Am 9.4. kaufte ich die Nr. 13 (Nürnberger Gesetze) in Chemnitz. Es wurden also regional verschiedene Ausgaben in dieser Woche rausgebracht. Irgendwo war da wohl der Wurm drin.
Hallo,
vielen Dank für diese Information! Die Auslieferung erfolgt über die regionalen Vertriebe – die Auslieferung sollte aber trotzdem überall zeitlich einheitlich erfolgen. Wir werden den Generalvertrieb darüber verständigen.
Nur zur Information:
Sollten Sie einmal eine Ausgabe verpassen, dann können Sie diese bei Ihrem Händler oder über uns (abo@zeitungszeugen.de) nachbestellen. Bei einer Bestellung über uns fallen jedoch € 2,00 an Bearbeitungsgebühren an.
Ihr Aboservice
Hallo liebes Zeitungszeugen Team.
Ist geplant, die Serie nach dem Jahr 1945 fortzusetzen?
Es wäre doch sehr interessant auch die Nachkriegszeitungen, im Prinzip bis zur Wiedervereinigung nochmal aus heutiger Sicht lesen zu können!
Hallo,
konkrete Pläne gibt es derzeit dafür nicht, aber wir haben die Anregung unserer Leserinnen und Leser registriert.
Kein Kommentar nur eine Frage. Warum erscheint nach Nr. 12 gleich die Nr. 14? Wird Nr. 13 nachgereicht? Ich denke mal, dass es sich um ein Versehen handelt. Wenn nicht wäre das wirklich sehr schade.
Hallo,
Ausgabe 13 erschien am 5.4.2012 am Kiosk. Falls Sie ein Abo haben und eine bestimmte Nummer Sie nicht erreicht, wenden Sie sich bitte direkt an unser Aboservice (abo@zeitungszeugen.de). Danke!
Hallo liebes Zeitungszeugen-Team,
Ich möchte Sie herzlich zu Ihrer gelungenen Publikation beglückwünschen!
Nun habe ich eine inhaltliche Frage: In Ausgabe 12, dem Nachdruck der “Kölnischen Zeitung”, scheint auf Seite 2 die Hitler-Rede unvollständig zu sein, da sie auf der anderen Seite mit einem komplett anderen Inhalt fortgesetzt wird. Gibt es eine Erklärung dafür?
Ich werde weiterhin Leser Ihrer tollen Edition bleiben.
Mit freundlichen Grüßen,
Julian Eckert
Hallo Julian Eckert,
vielen Dank für den Hinweis. Wir haben das geprüft und wie sich herausstellt, sind die drei Zeitungsbögen falsch hintereinander gebracht worden. Nach dem ersten Zeitungsbogen kommt der dritte und zuletzt der zweite. Dann passt alles. Offenbar ein Fehler im Druckereiprozess. Wir bitten um Entschuldigung.
Hallo liebes Zeitungszeugen Team,
Ich bin 16-Jahre alt und sehr an Geschichte interessiert und habe mir Zeitungszeugen schon öfters am Kiosk gekauft. Ich habe mich in der letzten Ausgabe 8 allerdings sehr geärgert folgendes zu lesen:
Aus Vieraugengespräch mit Mussolini: ,,Hatte er seinen Schützling Dollfuß tatsächlich sang- und klanglos fallen lassen? Plausible Hinweise legen die Vermurung nahe, dass die Lösung so grotesk sein könnte, dass man unwillkürlich an Charlie Chaplins ,,The Great Dictator‘‘ denkt. Für das Gespräch war auf einen Dolmetscher Verzichtet worden. Und der eitle Mussolini, der seine Deutschkenntnisse weit überschätzte hatte Hitler Redeschwall vermutlich schlichtweg nicht folgen können.‘‘
Ich finde diese Behauptung doch sehr unseriös, es ist nie gut wenn man versucht politische Themen mit einer (zugegebenermaßen sehr guten) Satire zu erklären. Demnächst behauptet ihr wohl auch Hitler hatte einen Bruder Namens Peter weil dies bei ,,Family Guy‘‘ zu sehen war. Wenn dies die tatsächliche aktuell geläufige Erklärung für das Gespräch zwischen Hitler und Mussolini sein soll, gibt mir das doch sehr zu denken… . Glaubt ihr wirklich zwei der mächtigsten Männer Europas waren nicht in der Lage sich in einem 4-Augen Gespräch verständlich zu unterhalten? Selbst ich habe dies bei meinem letzten Italienausflug hinbekommen obwohl ich (fast) kein Italienisch spreche.
Ich hoffe in den nächsten Ausgaben werden solche Aussagen nicht mehr abgedruckt, sonst geh ich wohl dazu über nur noch die NS-Propagandablätter zu lesen da diese dann doch mehr Objektivität enthalten.
mfg
Sehr geehrter Leser,
besten Dank für Ihren kritischen Kommentar. Es freut mich, dass Sie meinen Beitrag so aufmerksam gelesen haben.
Ich persönlich glaube ja, dass die Realität im Fall von Hitler und Mussolini die Satire weit in den Schatten stellt! (Haben Sie übrigens registriert, dass es in Chaplins Film bei dem berühmten Streit zwischen Adenoid Hynkel und Benzini Napaloni um „Osterlitsch“ geht?)
Einen ersten Eindruck von Mussolinis Deutschkenntnissen vermittelt Ihnen ein Clip, den Sie sich auf YouTube ansehen können: http://www.youtube.com/watch?v=ciQ6MGU4GV8
Die Vermutung, dass es bei dem Gespräch in Stra zu eklatanten Missverständnisse kam, ist keineswegs eine bloße, noch dazu – wie Sie schreiben – unseriöse Vermutung von mir, sondern sie basiert auf Aussagen von kompetenten Zeitzeugen:
– Fulivo Suvich, Italiens Unterstaatssekretär des Äußeren (also Außenminister) bis 1936, ein Altösterreicher aus Triest, der in Wien und Graz Jura studiert hatte und die deutsche Sprache perfekt beherrschte, bezeichnet in seinen Memoiren Mussolinis Deutsch als durchschnittlich, seine Aussprache als schlecht; es sei mühsam gewesen, ihn zu verstehen. Einmal habe er Mussolini abgeraten, mit Hitler ein Telefonat in deutscher Sprache zu führen, weil dies unweigerlich zu Missverständnissen führen würde.
– Eugen Dollmann, ein deutscher Diplomat, der in späteren Jahren als Dolmetscher bei Gesprächen zwischen den beiden Diktatoren tätig war, meint, dass das Deutsch Mussolinis „zur Not für ein banales Gespräch“ gereicht habe. Aber „sobald man zu schwierigen technischen Detailfragen überging, ließ sich der Duce, anstatt zuzugeben, dass er nicht mehr folgen konnte, an der Hand nehmen“.
– Besonders bemerkenswert eine Passage in den Erinnerungen von Hitlers persönlichem Adjutanten Fritz Wiedemann. Dieser schreibt über die Besprechung von Stra: „Ein Dolmetscher wurde nicht hinzugezogen, da Mussolini glaubte, die deutsche Sprache genügend zu beherrschen. So ganz scheint das aber nicht der Fall gewesen zu sein, denn als Mussolini kurze Zeit darauf seine Missbilligung über die Vorgänge in Österreich ausdrückte, die zur Ermordung des Kanzlers Dollfuß geführt hatten, meinte Hitler erstaunt: ‚Ich verstehe das gar nicht, ich habe ihn doch in Venedig über alle Einzelheiten unserer Politik Österreich gegenüber aufgeklärt!‘ Das kann also passieren, wenn Staatsmänner aus Eitelkeit einen Dolmetscher ablehnen und kein Protokoll aufnehmen lassen.“
Es gibt noch viele weitere Hinweise darauf, dass es zwischen Hitler und Mussolini häufig zu sprachlichen Missverständnissen kam. In einem kurzen Beitrag wie in den „Zeitungszeugen“ ist es aus Platzgründen leider nicht möglich, bestimmte Aussagen durch Fußnoten zu belegen, wie es wissenschaftlich geboten wäre.
Es gibt allerdings einen umfangreichen, wissenschaftlich fundierten Beitrag von mir, der sich mit der Thematik beschäftigt. Er ist im April 2011 in den „Vierteljahresheften für Zeitgeschichte“ erschienen. Siehe: http://www.ifz-muenchen.de/vfz_2_2011.html Bei näherem Interesse möchte ich Ihnen diesen Aufsatz sehr ans Herz legen.
Ich hoffe, Sie damit von der Seriosität der Beiträge in den „Zeitungszeugen“ überzeugt zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Kurt Bauer
Hallo Zeitungszeugen Team,
. Nach dem ersten tag ist die Zeitung schon immer vergriffen an meiner Quelle… was tun wenn also meine Freundin Urlaub hat und mir diese nicht mitbringen kann xD. Eine Bitte an die Analysten, die wirklich TOP Arbeit leisten. Könnten Sie weniger Fremdwörter benutzen wie zB “Petitesse”oder “stigmatisierte”. Dafür musste ich gar googlen. Herzliche Grüße
ich lese nun schon von anfgang an Ihre Ausgaben. Immer wieder spannend und fesselnd das ganze. Nun Ärgere ich mich ein wenig dass ich nicht das Abo genommen habe
Hallo René,.
das freut uns, Ein Tipp: Jeder Zeitschriftenhändler kann einzelne Ausgaben nachbestellen ohne zusätzliche Kosten. Einfach mal nachfragen wegen der fehlenden Nummern. Den Hinweis mit den Fremdwörtern nehmen wir auf und versuchen, noch stärker darauf zu achten.
Die Redaktion
Warum kann man nach Österreich kein Abo bestellen? Es ist etwas mühsam jede Woche den Kiosk aufzusuchen.
Hallo Bernhard,
Abos nach Österreich sind möglich: Für unsere Kunden aus dem europäischen Ausland bieten wir die Möglichkeit eines Abos, allerdings mit 50%igen Aufschlag (€ 5,85 pro Heft) aufgrund der erhöhten Versandkosten.
Leider sind bei diesem Abo die Sammelboxen zur Aufbewahrung nicht inkludiert, da diese nur in Deutschland erhältlich sind. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Bei Interesse können Abos über abo@zeitungszeugen.de bestellt werden.
Guten Tag,
vielen Dank für das tolle Projekt!! Habe bis jetzt jede Ausgabe gekauft und habe dies auch weiter vor. Ist denn bezüglich des “unlesbaren Buches” eine endgültige richterliche Entscheidung gefallen? Ich hoffe, dass Sie für den gesamten Berichtszeitraum stets beide Seiten bei Ihrer Auswahl berücksichtigen werden, so stellen sich mir jetzt schon Fragen nach der NS-Berichterstattung über das Kriegsende.
Guten Tag,
nein, eine Entscheidung gibt es noch nicht. Wir rechnen Ende nächster Woche damit!
Die Redaktion
wieso gibt es manchmal nur zwei Zeitungen (wíe ich festgestellt hatte sind manchmal nur zwei Zeitungen als Beilage) und nicht so viele wie bei 2009?
Guten Tag Anonym,
“nicht so viele wie 2009″ kann nicht stimmen. Manche Ausgaben haben sogar eine zusätzliche Zeitung. Ob wir 2, 3 oder manchmal auch 4 Zeitungen beilegen, richtet sich nach dem Umfang der jeweiligen Zeitungen. Wir haben ein Limit der Zeitungsseiten, die wir pro Nummer beilegen können, das sich auch nach dem Format der Zeitungen richtet.
Ich habe euch vor drei Tagen einen Kommentar geschrieben. Warum wurde er gelöscht? Oder verschwunden?
Bitte um Rückanwort!!!!!!!
Hallo,
jedes Kommentar wird einzeln freigegeben, daher erscheinen Kommentare nicht immer sofort.
Bei Anfragen zum Abo oder zur Erhältlichkeit wendet man sich am Besten gleich direkt an unserer Aboservice (abo@zeitungszeugend.de). Danke!
Hallo Zeitungszeugenteam,
ich habe ein ABO bei euch. Hab mich heute sehr gefreut das die 6. Ausgabe im Briefkasten war (ein Tag vor der Veröffentlichung am Kiosk, SPITZE!). Leider war die Sammelbox nicht mit dabei. Gibt es die nur mit der Kioskausgabe?
Hallo,
die Sammelboxen sind auch im Abo inkludiert und werden unseren Abokunden kurz nach Ausgabe 6 zugestellt.
Schade,schade. Es wurde mal wieder die Chance verpasst, die “junge und moderne” Generation auch mitzunehmen. Warum gibt´s keine PDF-Version? Lernen es die Verlage denn nie? Müssen erst wieder die bösen Raubkopierer kommen und Euch zeigen, wie man´s richtig macht?
Hallo Thorsten,
wir denken über eine E-Book-Version nach.
Die Redaktion
Hallo! Ich möchte das Abo aus Österreich bestellen! Habe bereits eine Bestellbestätigung erhalten aber weiss jetzt nicht ob das funktioniert da ich aus Österreich bin! Bitte um Info, danke.
Hallo,
konkrete Fragen zu Ihrem Abo beantwortet Ihnen gerne unser Aboservice (abo@zeitungszeugen.de).
Liebe Zeitungszeuger,
ich war/bin treuer Sammler/Liebhaber/Fürsprecher der ersten Stunde Ihres Projektes. Jeden Donnerstag bin ich fleißig in den Zeitungsladen gedackelt und habe alle Ausgaben quasi in “Handarbeit” gesammelt (abonieren kann ja jeder *grins*). Die sind mittlerweile sehr gern frequentierte Objekte meiner Hausbibliothek auf Parties etc. Desalb war ich anfangs neugierig auf die veränderte Neuauflage.
Allerdings wurden die Mängel wieder nicht behoben.
Die Exilantenpresse war ja ganz nett und auch interessant zu lesen. Nur um a) zu erklären, wie die Nazis “tickten” und b) mein ganz persönliches Interesse betreffend, ist es bestenfalls Beiwerk, was kleine Gruppen von Menschen schrieben, die die Nazis nicht leiden konnten (sonst wären sie ja nicht ausgewandert/geflohen). Je später Ihre Ausgaben, desto spärlicher wurde der “Nazi”-Anteil. dass der Völkische Beobachter 1935 Loblieder auf den NS-Staat sang, ist ja klar wie Kloßbrühe. Aber wie sah das 1943/44 aus, als den Leuten die Lust am Krieg entgültig vergangen war? Die ganzen faulen Ausreden, die aus jeder Niederlage noch einen Abwehrsieg machten. Werbeanzeigen a la “Echte Arier kaufen deutsche Butter nur bei uns” und ähnliche Stilblüten. Dieser Kleinkram ist es, der sich die Nazis und ihre Scheinheiligkeit/Menschenverachtung besser selbst erklären lässt als es Exilanten jemals vermocht hätten.
Dass die Nazis Verbrecher waren, muss uns glaube ich keiner mehr erklären, egal ob er den Kenntnisstand von 2012 zu Papier bringt oder den von 1944.
Mich hätte jedenfalls interessiert, wie die Nazipresse nicht nur ihre Glanzzeiten besingt sondern auch ihren Untergang verschweigt/beschönigt/verherrlicht. (Ja auch das, was gerade nicht in der Zeitung steht, zeichnet ein sehr genaues Bild).
Mir drängte sich jedenfalls bei der Erstversion der Eindruck auf, dass auf die letzten Ausgaben hin bis auf Ausnahmen nur noch mit (für uns heute) unverfänglicher “Feind”-Presse gefüllt wurde. Schade eigentlich.
Lassen Sie sich trotz allem nicht durch ewig halbgaren Vorwürfe irritieren. 1. Wer sich heute als überzeugter Ewigestriger gerne an “Nazikram aufgeilt”, hat sicher nicht auf die Zeitungszeugen gewartet und ist darauf auch nicht angewiesen. Sollte er sich dennoch aus genau dieser Motivation mal eine Ausgabe zulegen (und lesen!), wird er davon zumindest nicht (noch) dümmer. 2. Dass sich leute durch Präsentation/Verkauf von eben diesem “Nazikram” auf den Schlips getreten fühlen könnten… Ich habe mir 2009 mit der 2. Ausgabe eine Tageskarte für die Öffentlichen gekauft und bin einen Tag lang demonstrativ den Völkischen Beobachter lesend durch die Stadt gegondelt. Es hat niemand, aber auch wirklich NIEMAND auch nur irgendwie Notiz davon genommen.
Ich bin von Zeitungszeugen sehr begeistert. Hier efährt man was in den Zeitungen der Damaligen zeit gestanden hat. Es ist wirklich wichtig das man auch diese Seite erfährt und nicht nur das was die redakion im TV für spannend erachtet. Auch wenn es sicher für viele nicht einfach ist die “Altdeutsche” schrift lesen zu können ist es doch wichtig zu erfahren was in der damaligen presse stand. Es ist wirklich eine neue sichtweise die man dadurch erfährt.
Was ist ich schade finde ist das die Kommentare teilweise sehr schwer zu verstehen sind. Auch wenn die Texte Professoren und Doktoren geschrieben habe sollte man doch nicht außer acht alssen das es für breite öffentlichkeit ist und keine Fachzeitschrift. Wenn man Fachwörter benutzt dann könnte man im text doch schreiben was es bedeutet oder was gemeint ist. Zumindest sehe ich es so.
Trotz allem finde klasse was ihr macht und macht weiter so. Es ist ein stück mehr aufklärung was betrieben wird.
Daumen nach oben
Hallo Thomas K.,
danke für Ihren Kommentar. Wir nehmen schon oft Fachwörter heraus oder versuchen, dazu möglichst immer Erklärungen zu liefern. Wir werden aber gerne noch stärker darauf achten!
Die Redaktion
Zunächst finde ich die Idee, die hinter der Reihe steckt sehr gut. Ich gehöre auch nicht zu denen, die glauben, dass man mit solchen Veröffentlichungen braunes Gedanken”gut” unter die Leute bringt, da die Anhänger dieser Weltanschauung mit den langenTexten noch dazu im Fraktur wahrscheinlich nichts anfangen können. Gut finde ich auch, dass die Zeitungen vollständig nachgedruckt werden. Vor allem im Anzeigenteil findet man immer wieder besonders typische Zeugnisse über den ganz normalen Alltag der damaligen Zeit. Leider ist die Qualität des Drucks so, dass man manche Sachen nur schwer lesen kann.
Eine kurze Anmerkung zu dere Ausgabe über den Reichstagsbrand sei mir gestattet. Es gibt Untersuchungen von Brandexperten, die aussagen, dass ein derartig großer Brand ohne Brandbeschleuniger, nur so, wie van der Lubbe behauptete, nicht möglich gewesen wäre. Diese Untersuchungen, die ernsthafte Zweifel an der alleinigen Tätersschaft van der Lubbes aufkommen lassen, wurden leider in den Begleittexten nicht erwähnt.
Liebe Redaktion,
es ist durchaus wünschenswert, wenn in der Folgezeit nicht nur NS-Druckerzeugnisse fokusiert werden. Ein umfassenden Geschichtsbild beinhaltet auch sowohl die bürgerliche Meinungsäusserung als auch die Druckerzeugnisse sozialdemokratischer und kommunistischer Gesinnung.
Guten Tag Herr Möller,
wir haben auch in den bisherigen Ausgaben nie nur Nazi-Presse beigelegt und werden, wo immer möglich, auch weiterhin Exilpresse und andere regimekritische Blätter beilegen.
Die Redaktion
Werden die Zeitungszeugen auch noch über dir I.G. Farben berichten.
Welche Rolle dieses Chemie-Pharma-Öl-Kartell und die Machenschaften des 2.Weltkriegs eine große Rolle spielte.
Hallo Peter,
ja, das werden wir!
Die Redaktion
Mahlzeit! Ich vermisse den Facebook Like Button?
Ich sammle Zeitungen und finde daher auch den “Zeitungszeugen” interessant, da ich erst fast 10 Jahre alt bin.
Da ich über die Jahre 1933-1945 nichts weiß, lese den “Zeitungszeugen”, der mir dabei hilft, mich über die Zeit von Hitler zu informieren.
Besonders interessant sind auch die Pressestimmen und Nachdrucke zu einem bestimmten Thema. Rausgefunden hatte ich an der Nummer 4, dass früher die Zeitungen nur einen kleinen oder gar keinen Wochenendteil hatten, sowie, dass am Montag keine Zeitung erschien, denn – was ich auch besser finde – am Sonntag wurde nicht gearbeitet.
Gut finde ich auch, dass die Zeitungen auch kommentiert und beschrieben werden. Die 8 Seiten Umfang reichen völlig für die Analysen aus. Gut ist meiner Meinung nach auch die Vorschau auf die nächste Ausgabe, dann gibt es auch einen Grund zur Vorfreude.
Ohne Nachdrucke wäre “Zeitungszeugen” längst nicht so interessant. Toll ist, dass es jetzt wieder eine andere Art von Zeitung auf dem Markt gibt. Den Preis von 3,90€ pro Ausgabe kann man mit gutem Gewissen bezahlen. Schade fand ich, dass dann doch keine Ausschnitte aus Hitlers Buch “Mein Kampf” veröffentlicht wurden.
Ich werde dann Dank dieser Zeitung hoffentlich bald mehr über die Diktaturzeit in Deutschland wissen.
Toller Beitrag. Sicher kein Fehler, sich mit der Thematik intensiver zu beschaeftigen. Werde gewiss die weiteren Posts lesen.
Ich hätte eine Frage: In der esten Ausgabe von Zeitungszeugen wurden die Plakate, die in dem Teil Propaganda super erklärt werde, auch als Beilage mit beigelegt. Warum passiert dies nicht mehr? Ich persönlich finde das sehr schade, da auch Plakate in dieser Zeit eine sehr wichtige Rolle spielen und man sie sich im größeren Format auch viel besser anschauen könnte.
Hallo Ines,
da wir für den Nachdruck von Plakaten auch viel Kritik bekommen haben, da diese sich leicht für Propaganda-Zwecke missbrauchen ließen, haben wir uns in der Neuauflage dafür entschieden, diese Form der Propaganda in den Mantelteil einzubetten (immer auf Seite 7). Dazu gibt es dann ausführlicherer Analysen – schön, dass Ihnen die weiterhelfen! In manchen Fällen werden wir die Plakate aber auch in dieser Edition in A3 nachdrucken.
Die Redaktion
Hi Ich vermisse den Gefaellt mir Button?
Kann man eigentlich ausgaben im laden bestellen wenn man eine verpasst hat und die nächste schon da ist ???
Hallo,
Sie können ohne zusätzliche Kosten über Ihren Zeitungshändler vergriffene Nummern nachbestellen.
Gerne können Sie vergriffene Nummern auch bei uns bestellen, jedoch werden in diesem Fall € 2,00 an Bearbeitungsgebühr verrechnet. Bestellung über uns laufen über die Emailadresse abo@zeitungszeugen.de.
Ich möchte mich erst mal bedanken, dass es endlich möglich ist auf solches Material Zugriff zu haben als Normalbürger. Sonst ist so etwas meist ja nur in Archiven möglich, die man nicht so ohne weiteres betreten kann. Darüber hinaus möchte ich als Gestalter und Grafiker die besonders professionelle Gestaltung und Typografie von Zeitungszeugen hervorheben. Es ist wirklich sehr gut gestaltet und man merkt, wie wichtig gute Gestaltung bei einem schwierigem Thema wie diesem sind.
Ein großes Lob! DAS ist Aufklärung par Exellence! Danke Zeitungszeugen.
Liebes ZZ-Team, ich hätte da noch eine Frage :
Die Boxen, die es zur Ausgabe Nummer 6 geben soll, welche Größe haben diese?
Ich vermute mal Din A-3?
Des Weiteren wollte ich nochmals fragen, ob die nächsten “Das Unlesbare Buch”-Heftchen (das sind ja 3) dann in den nächsten Ausgaben erscheinen?
Danke für Ihre Antwort im Vorraus,
m.f.G. Anonym
Hallo Anonym,
die Boxen haben folgende Maße: B 33 cm x L 44 cm x H 7 cm
Zu Ihrer Frage bezüglich des Unlesbaren Buches:
Solange es keine Entscheidung zu unseren Gunsten gibt, werden wir “Das unlesbare Buch” nicht mehr beilegen.
Sollten wir Erfolg haben, werden wir Ausgabe 2 und 3 des “Unlesbaren Buches” unseren Leserinnen und Lesern zur Verfügung stellen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
Ich finde es sehr interessant, mich mit den in Zeitungszeugen beigelegten Dokumenten auseinanderzusetzen, und finde es allerdings auch Schade, dass dieses Dokument bei seiner Veröffentlichung solch einen Ansturm an Widerstand findet, und dass dieses in der Öffentlichkeit automatisch mit dem Befürworten des Nationalsozialismus eingeordnet wird.
Ich finde es gut, dass trotz des Widerstandes das ZZ-Team weiterarbeitet und viel Arbeit investiert, um es uns zu ermöglichen, mehr über die Vergangenheit zu lernen.
m.f.G. Anonym
ich habe mir heute morgen die 3te Ausgabe gekauft. Ist es möglich die erten beiden einzeln nachzubestellen?
Hallo,
gerne können Sie vergriffene Nummern bei uns bestellen, jedoch werden in diesem Fall € 2,00 an Bearbeitungsgebühr verrechnet. Vergriffene Nummern können über abo@zeitungszeugen.de bestellt werden.
Sie können aber auch ohne zusätzliche Kosten über Ihren Zeitungshändler vergriffene Nummern nachbestellen.
Tja, Herr Gerke, Sie können sich wieder abregen – der Freistaat Bayern hat die Veröfftentlichung von Zitaten aus “DEM BUCH” erstmal gestoppt. Das war doch klar, oder? Also, kein Grund zur Panik. Meine Meinung dazu: Das kann doch wohl nicht wahr sein! Immer das Gleiche: Kaum steht irgendwo “Original aus der Nazi – Zeit” drauf, bricht das Chaos aus. Dabei weiß ausgerechnet bei “DEM BUCH” eigentlich kaum einer, worum es geht. Hat ja keiner gelesen – die meisten Zeitzeugen haben es vor dem Einmarsch verbrannt, um nicht gebranntmarkt zu werden. Dabei haben sie es vermutlich zu besonderen Anlässen geschenkt bekommen (meine Oma z.B. zur Hochzeit) und nie gelesen. Das war damals so, genau wie ein Potrait von Hitler gehörte “DAS BUCH” in jeden Haushalt. Und wer nicht als “Volksverräter” gelten wollte, hatte es ganz brav im Regal. Diktaturen verlangen das so, egal ob sie rechts, links, religös oder sonstwie motiviert sind – es gibt immer einen Kult um den Regierenden und seine Werke.
Ich hatte das Glück (naja, alles ist relativ), einen Blick hineinwerfen zu können und Leute glaubt mir: “DAS BUCH” ist mit Abstand das Schauderhafteste, was ich je in den Fingern hatte. Nach zwei Seiten war mir so schlecht, dass ich es umgehend wieder wegstellt habe. Nicht nur konnte Hitler noch schlechter schreiben als malen, auch der Inhalt war ein derart plattes Pamphlet, dass jedem denkenden Menschen sämtliche Gesichtszüge entgleisen. Es gibt wirklich keinen Grund, irgeneine Form von “Kult” oder auch nur von “geiminsvollem Flair” um dieses Machwerk zu legen. Es ist nur spannend, weil es verboten ist. Und wie bei allen Dingen, die verboten sind und die man trotzdem tut, ist das Erlebnis eher ernüchternd. Meiner Meinung nach ist auch hier das Verbot verhängnisvoller als die Wahrheit. Denn wenn man ohne entsprechende Vorbildung (ich habe DAS BUCH im Zuge meiner Vorberietung auf mein Abitur in Geschichte angeschaut, als Hintergrund sozusagen) dieses Machwerk aufklappt, ist es sicherlich immer noch gefährlich. Um so besser würde ich es finden, wenn der Mythos mal entzaubert würde und entsprechende Kommentare geschulter Leute erklären, wie Hitler so viele Seiten Schwachsinn verfassen konnte. sicherlich hat er irgendwo bereits verbreitet Vorurteile zu seinen eigenen Gedanken erklärt. die Nazis haben immer gerne mit den Vorurteilen und Ängstren der Menschen gespielt, das wird wohl auch nicht anders gewesen sein. Entweder das oder der Autor war da schon völlig wahnsinnig.
Zum Schluss eine kleine Ermutigung an die Herausgeber: Nicht aufgeben!!!! Gestern wurde im Fernsehen erzählt, dass der größte Teil der Deutschen unter 35 keine Ahnung haben, was “Auschwitz” bedeutet. Umso wichtiger ist es, dass ihr dieses dunkelste Kapitel unserer Geschichte wieder presänt macht – sonst gehen wir bald mit dem Rollator zu “Gegen – Rechts” – Demos, weil die Jugendlichen keine Ahnung mehr haben, warum wir das eigentlich tun. Freistaat Bayern oder nicht – lasst euch nicht entmutigen! Wir als Leser haben ein Recht auf die Wahrheit unserer Geschichte, ob sie uns nun gefällt oder nicht!
„Exklusive Beilage zur Nr. 3: Der Herausgeber hat sich zu einer kurzfristigen Änderung entschlossen!“
Liebe ZZ-Macher,
stimmen die Verkaufszahlen der ersten beiden Ausgaben nicht, oder was soll dieser plumpe PR-Gag? Sie hatten wahrlich genug Zeit, mit den zuständigen Stellen zu klären, ob eine Publikation kommentierter Mein-Kampf-Zitate rechtens ist oder nicht. Nun, auf den allerletzten Drücker, zu erklären, Sie wollten eine Eskalation vermeiden, ist lächerlich. Dann auch noch anzubieten, die möglicherweise rechtswidrige Publikation zwar nicht am Kiosk zu vertreiben (wg. Deeskalation), wohl aber kostenlos per Post zuzustellen, ist absurd. Entweder ist die Verbreitung – mit welchem juristischen Argument auch immer – unzulässig; dann gilt das auch für die Postsendung. Oder sie ist es nicht, dann können Sie sich das Schwärzen sparen.
Ihr vorgebliches Ansinnen, „den Mythos von ‚Mein Kampf’ begraben“ zu wollen, wird durch dieses Vorgehen vollkommen unglaubwürdig. Sie spielen gerade mit eben diesem Mythos des Unsagbaren, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Wo ich gerade dabei bin: Es hat mehrerer Anfragen auf dieser Site bedurft, um Sie zu der unverbindlichen Aussage zu bewegen, dass Sie das Interesse Ihrer Leser an einer Fortsetzung der Reihe immerhin registriert haben, wenngleich Sie keine planen … Ich möchte die von anderen gestellten Fragen resp. Anregungen konkretisieren:
Die Geschichte des Dritten Reichs ist als solche zweifellos erschreckend interessant – und damit betriebswirtschaftlich gut verwertbar (wogegen auch nichts zu sagen ist). Historisch um ein Vielfaches relevanter ist aber die Frage, auf Grund welcher Umstände in Deutschland sich der Nationalsozialismus entwickeln und einen derartigen Erfolg erzielen konnte. Um das zu verstehen, muß man 1918 anfangen. Es wäre höchst interessant zu lesen, wie die Presse der diversen politischen Lager ihren Lesern den Versailler Vertrag verkauft hat, die britische Blockade, den Daws-Plan, den Young-Plan, die Ruhrbesetzung, die Rentenmark usw. Jene Ereignisse und Entscheidungen, die ganz konkrete Auswirkungen auf das Leben der Menschen hatten.
Wenn es Ihnen also wirklich darum zu tun sein sollte, historisches Verstehen zu fördern, dann wäre eine Reihe 1918 – 1933 höchst dringlich und mindestens ebenso wichtig, wie das jetzige Projekt. Haben Ihnen das Ihre C4-bestallten Experten nicht gesagt?
-
Versöhnliches zum Abschluss: Ich werde mir auch weitere Ausgaben kaufen, weil ich persönlich es (nicht nur unter historischen, sondern auch unter linguistischen Aspekten) äußerst spannend finde, diese Originaldokumente zu lesen.
Ich kann Herrn Gerke nur beipflichten! Der Verlag sollte sich überlegen die Zeit von 1918-1933 mit ins Program zu nehmen! Der Weg zu Hitler begann bereits 1918!
Grüsse
Verehrte Zeitungszeugen-Redaktion,
dieses Projekt ist großartig. Wie ich schon las, denken Sie aufgrund vieler Nachfragen über eine Ausweitung des veröffentlichten Zeitraums nach. Ich möchte mich diesen Bitten anschließen und für die natürliche, naheliegende Fortsetzung plädieren: die Weimarer Republik. Gemeinsam mit dem laufenden Vorhaben wäre das ein herausragender Beitrag zur Quellenpublizistik.
Besten Dank und viele Grüße,
Hadrian Silberer
Ich möchte mich dieser Anregung anschließen. Habe mir alle Ausgaben der ersten ZEITUNGSZEUGEN-Reihe gekauft und hatte mich gefreut, daß es nun weiter gehen sollte. Als ich feststellte, das dies nur die “Zweite Auflage” des gleichen ist, lediglich mit anderer Aufmachung der Umhüllung, war ich etwas enttäuscht. Würden Sie Zeitungen der Weimarer Zeit nachdrucken, fände ich das wesentlich interessanter, nicht zuletzt auch wegen des wesentlich größeren Meinungsspektrums der damaligen Presse im Vergleich zur Presse der NS-Zeit – und der heutigen Zeit übrigens leider auch!… Übrigens, noch ein Tip: Ich vergleiche natürlich jede Woche, ob Sie etwas nachdrucken, was in der ersten Auflage noch nicht dabei war. Wenn dies der Fall sein sollte, würde ich mir auch mal wieder eine Ausgabe kaufen. Es wäre schön, wenn Sie diesmal auch die Wochenpresse der NS-Zeit mitberücksichtigen würden. Hätte gern einmal eine Ausgabe von “Das Reich” in Händen, und “Das Schwarze Korps” wäre auch mal ganz interessant.
Guten Tag “Homer Simpson”,
danke für Ihre Anregung. “Das Reich” und “Das Schwarze Korps” planen wir tatsächlich in späteren Ausgaben beizulegen.
Ihre Anregung zu Nachdrucken aus der Weimarer Republik haben wir auch aufgenommen und geben es an den Verleger weiter!
Die Redaktion
Die Zeitungszeugen in kommentierter Form sind sicherlich eine interessante Sache. Mir wäre allerdings auch ein Nachdruck von Zeitungen aus der Zeit der Weimarer Republik lieb, da man dort den Aufstieg des Nationalsozialismus und den Niedergang der freien Republik “erlesen” könnte.
Gerade Nichthistorikern ist ja der Zugang zu den Archiven oftmals versperrt.
Zu der Kontroverse zu “Mein Kampf”: Das Buch ist in Antiquariaten zu haben und wie Sie schreiben wirklich unleserlich, schlecht geschrieben und meiner Meinung nach auch dilettantisch ausgeführt.
Was mich allerdings wundert ist, daß es immer nur in kommentierter Form freigegeben wird (wenn überhaupt) und man sich noch eine genaue Anleitung zum Lesen des “unlesbaren Buches” auf ihrer Seite anschauen darf.
Ansonsten bin ich mit dem Projekt “Zeitungszeugen” sehr zufrieden, hoffe aber inständig, daß die Zeitungen nicht von Rechtsextremen als Propagandamaterial benutzt werden.
Liebe Zeitungszeugen,
wird, nachdem Sie thematisch die NS-Zeit abgeschlossen haben, ein anderes Gebiet bzw. eine andere Zeit über Ihre Ausgaben dargestellt? Das wäre nämlich ein weitere, große Bereicherung.
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Stephan,
derzeit ist es nicht geplant, aber wir haben das Interesse unserer Leserinnen und Leser an derartigen Weiterführungen registriert.
Hallo,
Ich habe die Frage, ob in diesen Ausgaben auch etwas über die Verbote der Juden steht, da ich mich speziell für den Boykott gegen die Juden interessiere.
Hallo, Frau Röhrich,
Ausgabe 4 wird sich intensiv mit den Boykotten gegen jüdische Geschäfte auseinandersetzen.
Ich bin Schüler in einem Geschichts-LK. Ich finde es toll und absolut förderlich, dass man nun auch authentisches Material, was für uns Schüler schwierig zugänglich ist, für Unterricht und Privatforschung erwerben kann. Schade ist für mich, dass es nur Sonderkonditionen für unsere Lehrer gibt -auch wenn ich den Preis von 3,90€ für nicht zu viel halte.
mit freundlichen Grüßen
Ivan Ruppel
Ceterum censeo Carthaginem esse delendam
Hier wäre es sicherlich eine interessante Idee, wenn der Verlag über vergünstigte Preise für interessierte Oberstufen-Schüler nachdenken würde.
Das Ganze ließe sich bestimmt ähnlich wie bei dem Angebot für Studenten über eine Schulbescheinigung bzw. die Kopie eines Schülerausweißes realisieren, denn ich denke der tlw. hohe Preis (gerade für das Jahresabo) schreckt leider viele, interessierte, jüngere Leser ab.
Aber gerade hier sehe ich für Zeitungszeugen ein großes Potenzial – vielen Schülern bleiben nur die trockenen Jahreszahlen aus dem Geschichtsunterricht – Zeitungszeugen bietet hier weitaus mehr und ich denke ein solches Angebot würde durchaus auf Resonanz stoßen!
Wäre schön zu erfahren, wie der Verlag zu einem solchen Angebot steht?
Mit freundlichen Grüßen
Hallo Christopher,
danke für dein Feedback.
Um auch Oberstufen-Schülerinnen und -Schüler zu erreichen, bieten wir ein vergünstigtes Lehrerabo an. So kann die ganze Klasse mit Zeitungszeugen arbeiten und sich damit intensiv auseinandersetzen.
Lehrerinnen und Lehrer wurden auch speziell über diese Angebot informiert, und Zeitungszeugen kooperiert auch mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD e.V.).
Hallo.
Ich habe letzte Woche das Jahresabo ab der ersten Ausgabe auf Ihrer Homepage bestellt.
Leider habe ich bis heute noch keine Ausgabe erhalten. Und jetzt gibt es ja schon die 2. Ausgabe. Ich habe nach meiner Bestellung auch eine Bestätigung per E-Mail bekommen. Habe am Montag dann noch mal eine Mail geschickt um zu fragen wo mein Abo bleibt. Ich erhielt die Antwort wenn ich die Bestätigungsmail bekommen habe sind meine Daten im System eingespeist und ich erhalte bestimmt bald meine Zeitungszeugen.
Ist das normal das es so lange dauert bis man nach der Bestellung die Zeitung erhält?
Hallo, Frau Müller,
das tut uns sehr leid!
Offensichtlich kommt es aufgrund des großen Andrangs derzeit zu kurzfristigen Lieferverzögerungen.
Wir bitten um etwas Geduld und Ihr Verständnis.
Wir sind bemüht, so schnell als möglich alle unsere Abokunden zu beliefern.
Am 11.01.2012 habe ich das Abo abgeschlossen. Heute am 20.01.2012 ist noch keine zweite Ausgabe bei mir angekommen!
Hallo Motte,
das tut uns sehr leid!
Offensichtlich kommt es aufgrund des großen Andrangs derzeit zu kurzfristigen Lieferverzögerungen.
Wir bitten um etwas Geduld und Ihr Verständnis.
Ich finde es richtig und gut die Propaganda von damals nachvollziehen zu können. Wie konnten sich Menschen für einen “totalen Krieg” (Zitat Goebbels) entscheiden? Die NS – Zeit ist ein schreckliches Beispiel dafür, wie weit man mit geschickter Propaganda Menschen treiben kann. Und manchmal klappt es auch heute noch – die Angst, die einige Leser hier äußern, dass man die Ausgaben mißbrauchen könnte, zeigt das mehr als deutlich. Die Terrorzelle in Zwickau und die Morde in Norwegen beweisen es.
Unsere Zeitzeugen werden immer weniger, die Opferzahlen in Büchern und die Bilder der Dokumentation erschlagen einen, es ist zu viel, zu schrecklich, zu abstrakt, als dass wir als Nachgeborene das Ausmaß und das Zusammenspiel von Krieg, Propaganda und Völkermord wirklich erfassen können. Wir haben noch immer nicht gelernt, mit dem Terror und den Schrecken verantwortungsbewusst umzugehen. Ich kann nur sagen: Leute, lest die Zeitungszeugen und versucht es! Vielleicht versteht Ihr dann Eure Eltern/ Großeltern ein bisschen besser und findet eine Antwort auf die Frage wie “DAS” (allgemein gültiger Ausdruck, wenn es um die Nazi – Zeit oder auch um aktuelle rechte Gewalt geht) passieren konnte.
Warum gibt es in den neuen Zeitungszugen keine Poster mehr wie in den damaligen Ausgaben???
Wir sind den Anregungen und Wünschen unserer Leser gefolgt und haben uns dafür entschieden, diesmal die historischen Plakate, Aushänge und Bekanntmachungen in den Mantelteil zu integrieren und sie detaillierter zu analysieren.
Kann man auch mal eine Ausgabe, welche man am Kiosk verpasst hat einzeln nachbestellen?
Hallo, Herr Fischer,
ja, das ist prinzipiell möglich. Allerdings müssen wir dafür € 2,00 Bearbeitungsgebühr in Rechnung stellen. Einfach ist es, wenn Sie über Ihren Zeitungshändler vergriffene Nummern nachbestellen. Das ist möglich, und Ihr Zeitungshändler sollte Ihnen soweit entgegenkommen.
Ich war schon immer der Meinung, dass man eine Zeit nur bewerten kann, wenn man die Sicht der Dinge aus der damaligen Zeit betrachtet. Das vermisste ich in allen Büchern und Dokumentarsendungen. Ich selber habe mich viele Jahre durch die Staatsarchive und Weißbücher gelesen. Immer und immer wieder alles mit den ausländischen Büchern zu den Vorfällen verglichen. Seitdem habe ich ein völlig anderes Geschichtsbild.
Ich weiß nicht, wie die Ausgaben weitergehen, doch was ich jetzt schon vermisse und kritisiere ist, dass erst ab 1933 eingegangen wird. Gerade die Zeit davor ist doch der Grund für die Auswirkungen ab 1933. Nirgendwo lese ich, dass in Deutschland Bürgerkriegsähnliche Zustände geherrscht haben. Das wegen Englands Seeblockade auch nach dem Krieg in Deutschland fast 800.000 Menschen, vorwiegend Frauen und Kinder verhungerten.
Das war der Grund, warum die NSDAP damals überhaupt so mächtig wurde. Sonst hätte es uns alle wahrscheinlich heute nicht mehr gegeben.
Ich möchte also niemandem zu nahe treten, ich möchte nur wissen, warum diese Zeit und die Tatsachen eben nie erwähnt werden?
Auch in der heutigen Zeit wird immer nur über Auswirkungen berichtet, nie über deren Ursachen. Schade eigentlich.
Auch wenn ich das Gefühl habe, einen gewissen Geschichtsrevisionismus in Ihrem Tonfall erkennen zu können (oder irre ich mich?), muss ich teilweise zustimmen.
Bei einem so publikumswirksamen Thema wie dem Nationalsozialismus werden ausführliche Analysen des dazu notwendigen gesellschaftlichen Nährbodens meistens eher vermieden oder auf ein Minimum reduziert. Wer will schon staubige politische und soziale Verhältnisse des späten 19. Jahrhunderts, wenn es so viele wunderbar schreckliche Gräueltaten gibt, über die man berichten kann?
Guten Tag E.K.
gerade in den ersten Ausgaben verweisen wir immer wieder auf die “preußische Traditin” in die sich das NS-Regime stellte, auf die Monarchie, den Ersten Weltkrieg, den Versailler Vertrag und so weiter. Aus unserer Sicht wird die Vorgeschichte” zum Nationalsozialismus als durchaus analysierend aufgegriffen.
Die Redaktion
Hallo, ich habe da eine Frage. Zur Ausgabe Nr.6 gibt es zwei Sammelboxen. Gibt es diese auch wenn ich die Ausgabe am Zeitungskiosk kaufe?
Hallo Frank,
ja, die Sammelboxen gibt es auch, wenn Sie Zeitungszeugen am Kiosk kaufen. Dann gibt es die erste Box mit Nr. 6 und die zweite voraussichtlich mit Nr. 30.
Ich hoffe, dass möglichst oft Zeitungen ausgetauscht werden, weil ich schon die komplette 1 Ausgabe besitze. Es ist zwar schön, noch mehr Erläuterungstext zu bekommen, aber wenn 90% identisch bleibt, lohnt sich der Kauf nicht.
Hallo Oskar,
ein Großteil der Zeitungen bleibt gleich. Wenn Sie bereits die erste Edition besitzen, dann können Sie ja auf unserer Website unter Ausgaben immer nachsehen, welche Zeitungen der aktuellen Ausgabe beliegen und dann entscheiden, ob Sie Ihre bestehende Sammlung mit der jeweiligen Ausgabe ergänzen wollen.
Hallo ihr Zeitungszeugen !
Ich habe mir vor kurzem Ausgabe 1 geholt, hab zwar noch nicht allzuviel gelesen dennoch finde ich es echt klasse das es solche Zeitungen wieder gibt, da ich in meinen Heimatort, was zwar nur ein kleines Dörfchen ist, der Orts- und Feuerwehrchronist bin. Da ich mir die Arbeit an der Chronik mit einer Kollegin teile, welche auch Ortschronistin bei uns im Ort ist, helfen mir und ihr sicherlich auch eure Zeitungen um eine Zeitreise zurückzumachen. Ich bin zwar noch recht jung aber seit gewisser Zeit interessiert mich alles zur Geschichte. In der Schule, welche erst ein paar Jahre zurückliegt, konnte man mein Interesse dafür nicht verstehen, doch jetzt sind alle froh das ich das neben meinen eigentlichen Job mache.
Also vielen Dank !!!!
Ich studiere Geschichte und empfinde die Zeitungszeugen als echte Bereicherung. Leider sprengt der Abo-Preis mein knappes Studenten-Budget. wie sieht es aus mit Studentenermäßigung?
Herzliche Grüße
Hallo EG,
ja, es gibt auch ein ermäßigtes Studentenabo (Ausgabe 1 bis 50 um € 95,00). Bestellungen des Abos bitte über abo@zeitungszeugen.de inkl. Scan des Studentenausweises (Vorder- und Rückseite).
Hallo,
Es gibt die Möglichkeit, das Abo montalich zu bezahlen – wie wähle ich das bei der Abo-Bestellung aus? Denn dort habe ich ja nur die Möglichkeit das Jahresabo zu bezahlen.
Die monatliche Zahlung wurde ersetzt mit einer zwölfwöchigen. D.h., alle zwölf Wochen wird den Abonnenten eine Rechnung zugeschickt (pro Heft € 3,90).
Abonnenten, die sich für diese Zahlung interessieren, bestellen das Abo bezugnehmend auf die zwölfwöchige Rechnungslegung bitte unter abo@zeitungszeugen.de.
Danke für die prompte Antwort!
Und schön das einem ein neuer Umgang mit der deutschen Geschichte möglich gemacht wird. Dies ist ein ganz anderer Einblick als zahlreiche TV-Dokus oder der Geschichsunterricht in der Schule bieten können/konnten.
Ich finde es enorm wichtig, sich selbst ein Bild über die damaligen Verhältnisse machen zu können. Es ist für mich immer ein Geheimnis gewesen, wie mit den damals eingeschränkten medialen Möglichkeiten so eine starke Bewegung in Gang gesetzt werden konnte. Ich bin beruflich weltweit unterwegs und bin überall schon mit unserer Vergangenheit konfrontiert worden. In Norwegen wollte ein älterer Herr nicht mit Deutschen sprechen, in Brasilien habe ich eine Einladung erhalten von jemanden, dessen Opa nach Brasilien geflüchtet ist, in England zeigte mir jemand nachgepägte Groschen von 1943. Das Thema ist noch überall präsent und man kann die Augen davor nicht verschliessen.
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich hatte damals (2009/2010) als die Zeitungen veröffentlich wurden angefangen diese Zeitungen zu sammeln.
Damals kam ich ungefährt bis auf auf über 30 Exemplare.
Danach wurde wie bekannt diese Zeitung eingestellt.
Nun werden sie wieder verkauft.
Ich hatte mir jetzt das Exemplar Nr.1 gekauft und mit der damaligen Zeitung Nr.1 verglichen.
Ich fand heraus das die Eingefügten Zeitungen identisch sind.
Die Berichte zu 90% auch übereinstimmen.
Frage:
Sind die nachfolgenden Zeitung und Einleger auch identisch zu den damaligen Zeitung?
Sollte dies so sein würde ich dann nämlich mit dem Kauf der Zeitung an der Stelle fortfahren aan der ich damals aufhören mußte.
Fürr Ihre Antwort bedanke ich mich im Vorraus.
Mit freundlichen Grüßen
Schrooten
Hallo, Herr Schrooten,
Die nun im Handel erhältlichen Zeitungszeugen sind eine Neuauflage der Edition aus den Jahren 2009 und 2010.
Die aktuelle Edition unterscheidet sich von der vorherigen in folgenden Punkten:
Der Umfang des Analyseteils hat sich von 4 auf 8 Seiten verdoppelt. Das bietet einerseits mehr Platz für historische Hintergründe, andererseits werden aber auch die beigelegten Zeitungen konkreter betrachtet. Auf der Doppelseite 4 und 5 in der Rubrik “Leser-Lupe” (Link zur Leser-Lupe-Seite) geht die Redaktion noch einmal auf einzelne Zeitungsseiten ein, bietet mehr Hintergründe zu den Zeitungen selbst und erläutert auch, was aufgrund von Presseanweisungen nicht in den Zeitungen zu lesen war.
Neu ist außerdem die Rubrik “internationale Presse”, in der Zeitungszeugen-Leser nachvollziehen können, was in den USA, Frankreich, England oder Russland über die Ereignisse in Deutschland zu lesen war.
Zusätzlich gibt es in jeder Ausgabe das Porträt einer Person, die bei dem jeweiligen Thema eine wichtige Rolle gespielt hat.
Ein Großteil der Zeitungen bleibt gleich. Da die Redaktion aber nun Zugang zu noch mehr Archiven hat, werden einige Zeitungen ausgetauscht. Die Exilpresse wird zum Beispiel dieses Mal breiter nachgedruckt.
Und das Propagandaplakat wird es diesmal in anderer Form geben. Wir integrieren die historischen Plakate, Aushänge und Bekanntmachungen in den Mantelteil und analysieren sie detaillierter.
Wieso eingestellt? Ich habe die 1. Ausgabe der Zeitungszeugen von Nummer 1 bis 96 in 4. Sammelboxen.
Vielleicht wäre es auch möglich, später einmal Zeitungen zu besonderen Ereignissen nach 1945 zu veröffentlichen. Ich denke an den Mauerbau, Kennedy, Flug zum Mond usw. usw.
Ich finde,dass auch Zeitungen von z.B 1900,1961,1989,1990 oder 2002 erscheinen sollten.
Hallo, ich würde gerne wissen wie viele Zeitungen es insgesamt sind. Mit freundlichen Grüßen Jens Grüßner
Hallo, Herr Grüßner,
2012 erscheinen 50 Ausgaben, für 2013 sind knapp 50 geplant.
Liebes Zeitungszeugen-Team,
viel Dank, dass ihr einem 22 jährigen Menschen die Möglichkeit gibt sich selber ein Bild vom zweiten Weltkrieg zu machen. Werde mir die Zeitungen aufjedenfall nach dem Lesen aufbewahren und vielleicht sogar einschweißen lassen. Die Zeitungen liefern uns nämlich einen wertvollen Beitrag dazu, dass wir aus der Vergangenheit lernen und die Vergangenheit verstehen. Die Geschichte darf sich einfach nicht wiederholen!!!
Guten Tag und vielen Dank für die Neuauflage der Zeitungszeugen.
GGf wäre es für Geschichtsinteressierte interessant, auch Blätter zu lesen, welche vorige Epochen beleuchten. I. Weltkrieg und Weimarer Republik bis zum 30.01.33.
Dies ist nur eine Idee für folgende Editionen.
Ich kann Klaus A. Nym nur zusttimmen.
Die Zeit WK1 und Weimarer Republik wäre auch interessant.
Ich finde Ihre Sammeledition “Zeitungszeugen” historisch wirklich sehr wertvoll, weil nie gerne über diese Dinge gesprochen bzw. geschrieben wird. Am liebsten würde man die NS-Zeit aus der deutschen Geschichte ganz ausklammern. Das hilft uns aber auch nicht weiter. Wir müssen uns damit auseinander setzen, denn das immer noch “heikle” Thema muss aufgearbeitet werden. Keine andere Nation hat so einen verklemmten Umgang mit dieser Zeit. Im Ausland findet man unser Verhalten lächerlich.
Wenn wir nicht aus dieser Verkrampfung herauskommen, dann wird es immer Rechtsextremismus in unserem Land geben. Brandgefährlich in Zeiten von Krise ect.
Sehr geehrter Herr Hess,
ich habe das Feedback von diversen Staatsangehörigen anderer Nationen bekommen, dass unsere Aufarbeitung mit dem Nationalsozialismus extrem gut ist! Die Deutschen werden überall bewundert, wie offen sie mit dem Thema umgehen – also alles andere als “verklemmt”!
Russen, Südafrikaner, Franzosen, Belgier, Kasachen, sogar Israelis… die Liste der Leute von denen ich dieses Feedback bekam, ist lang!
Es wird eher als “lächerlich” angesehen, wie unglaublich detailliert wir an die Sache rangehen…
Aber gerade dieses Erforschen bis ins kleinste Detaill kann uns nur vor einer zweiten Katastrophe bewahren!
Schauen Sie mal, was passiert, wenn ein Genozid immer noch offiziell geleugnet wird! Die Franzosen haben das Leugnen des türkischen Genozids an den Armeniern unter Strafe gestellt! Die Reaktion der türk. Regierung erinnert an die deutsche braune Zeit.
Sie haben vollkommen Recht: Wenn man aus seiner Verkrampfung nicht herauskommt, wird es immer Rechtsextremismus geben. Die Türkei geht leider gerade diesen Weg: Die Beziehungen zu Israel werden abgebrochen, in Ägypten werden unter der neuen Regierung (und nach Besuch von Erdogan) schon Schilder hochgehalten, die einen neuen Holocaust der verhassten Juden preisen, der Mufti der Fatah zitiert aus den Hadithen, die offen zum Judenmord aufrufen, etc.
Geschichte wiederholt sich offenbar wirklich, zwar (noch) nicht unbedingt hier in Deutschland und Europa, aber auf anderen Schauplätzen. Und da sind wir gefragt: Die Menschen, dessen Vorfahren die schlimmen Jahre durchgemacht haben, aktiv oder passiv, die Menschen, die aufgrund der Erfahrungen und Material wie ZEITUNGSZEUGEN unverklemmt aus den Geschehnissen und Fehlern lernen konnten und bei weiteren faschistischen Aktionen politisch intervenieren müssen!
Noch einmal eine Chamberlain-Taktik wäre fatal – in Bezug auf jede (undemokratische) Aktionen von Extremisten: Ob rechts, links oder religiös!
1933-45 darf sich nie wiederholen, ganz gleich wo es passieren könnte, in welcher Form auch immer! Wir müssen nur aus unserer Verklemmung herauskommen, Parallelen zu sehen und diese auch offen anzusprechen!
Geschichte lesbar erleben: Schon die erste eingestampfte Ausgabe 2009 habe ich mit großem Interesse gelesen. Leider gab es anschliessend diesen unsinnige Rechtsstreit mit Bayern. Denn: Sehr interessant, ich möchte mir als freier Bürger selber meine Meinung bilden und erkenne sehr wohl zwischen den Zeilen zu lesen. Die neuste Ausgabe habe ich mir natürlich sofort geholt. Vielen Dank an den englischen Verleger Peter McGee.
Erst habe ich mich sehr gefreut, dass es wieder Zeitungszeugen gibt.
Aber nun kam die Ernüchterung. Schade, dass es zum Großteil dieselben Zeitungen sein sollen.
Ich habe bereits 2009/2010 fleissig gesammelt und alle Exemplare hübsch geordnet in Boxen geordnet.
Warum wurden nicht andere Zeitungen ausgesucht?
So werde ich wohl eher nicht noch einmal sammeln.
Ja, hätten Sie nun andere Zeitungen drin, dann wäre es eine schöne Ergänzung. Aber doppelt brauche ich das dann doch nicht.
Schön wäre es aber, wenn Sie außen drauf vermerken, wenn in der jeweiligen Ausgabe etwas anderes drin ist als in der vor zwei Jahren… dann könnte ich ergänzen.
Hallo, Red Lope, danke für Ihr Kommentar!
Die aktuelle Edition ist eine überarbeitete Neuauflage von 2009/10.
Ein Großteil der Zeitungen bleibt gleich. Da die Redaktion aber nun Zugang zu noch mehr Archiven hat, werden einige Zeitungen ausgetauscht. Die Exilpresse wird zum Beispiel dieses Mal breiter nachgedruckt.
Welche Zeitungen in der aktuellen Ausgaben zu finden sind, können Sie jede Woche auf unserer Website nachlesen.
Danke für Ihre schnelle Antwort!
Doch bin ich ja noch mehr als an Exilpresse an der inländischen interessiert…
Trotzdem werde ich sehen, ob ich meine Sammlung sinnvoll ergänzen kann!
Wir beziehen in unser Projekt auch die deutschsprachige Exilpresse mit ein – in der neuen Edition sogar noch intensiver, da wir nun Zugang zu mehr Archiven haben als 2009/10.
“Zeitungszeugen” ist für mich eine sinnvolle Erweiterung zu meinem bestehenden “Bücherschrank – Drittes Reich”. Außerdem kann man mit den Originalzeitungen die Bücher abgleichen. Ganz abgesehen vom Thema der “Zeitungszeugen” ist es sehr interessant, die damals gebräuchliche Schriftart “Altdeutsch” zu lesen bzw. das lesen dieser zu erlernen.
Ich bin Schüler eines Gymnasiums, und ich schätze diese Informationen sehr, da ich mich sehr für diesen Bereich interesiere. Und für den Preis von 3,90€ kann man nichts sagen. Durch die Leser-Lupe verstehe ich auch mehr über diese Zeit.
Ich finde es eine Katastrophe, daß diese Zeitungen jetzt wieder herausgebracht werden,
Das animiert doch nur die Nazis immer mehr.
Ihr Argument begegnet uns immer wieder und wir nehmen es ernst.
Aber wir haben keinerlei Hinweise darauf, dass Neo-Nazis diese Schriften missbrauchen. Zudem haben die beigelegten Nachdrucke einen „Zeitungszeugen“-Stempel, der sie als historisches Dokument ausweist.
Der Stempel mag ja gut gemeint und wirkungsvoll erhofft sein – dennoch habe die Neonazis eine wahre Fundgrube für ihre Propagandastrategie…
Eine Schande, dass so etwas unter dem Deckmantel des “Historischen Dokuments” öffentlich in Deutschland möglich ist, was n i c h t s mit Pressefreiheit zu tun hat, sondern mit brauner Propaganda. Anderes gab es im 3. Reich nicht.
Hallo, Herr Schmidt,
Sie haben natürlich recht, dass es im NS-Regime ab einem gewissen Zeitpunkt nur noch Propaganda gegeben hat. Deshalb ist es uns auch wichtig, nicht nur diese Presse, sondern auch Exilpublikationen beizulegen und damit möglichst in jeder Ausgabe eine Gegenstimme zu publizieren.
Zudem wird die Propaganda in den Zeitungen im Mantelteil stets kritisch betrachtet und für die Leser aufbereitet. Es ist schade, dass Sie den Deutschen nicht zutrauen, distanziert und kritisch mit diesen Nachdrucken umzugehen, obwohl sie begleitende Expertenkommentare enthalten. Denn es SIND nun einmal historische Dokumente, mit denen wir uns auseinandersetzen sollten. Verschweigen und Verbieten tragen aus unserer Sicht nicht zum Lernen und Verstehen bei.
Hallo Herr Schmidt,
Wenn jemand solches Material lesen will, dann kann er das auch – egal aus welchen Gründen.
Im Internet gibt es massenweise solche Dokumente. Selbst “Mein Kampf” kann man dort lesen bzw. kaufen. Wir sollten endlich mal etwas gelassener mit diesem Thema umgehen.
Die heutigen Generationen haben ein Recht darauf Zugang zu solchem Material zu haben.
Ich finde es super, dass Zeitungszeugen nun wieder neu aufgelegt wird. Diese Zeitungen dürften in keinem Geschichtsunterricht fehlen.
Immer nur verbieten und verheimlichen ist Quatsch.
Man muss offen mit diesem Thema umgehen,informieren und aufklären.
Nur so kann verhindert werden, dass sich diese schreckliche Zeit wiederholt.
…genau ebenso sehe ich das auch!
@fkdhslgljdsfkgdkl
… das einzige, was Nazis zu irgendetwas animieren könnte ist, wenn Informationen zurückgehalten werden. Insofern ist aus meiner Sicht die Veröffentlichung alter Dokumente (die ich sicher mit viel Mühe auch woanders einsehen könnte, aber diese Mühe wird mir nun gegen Bezahlung erspart
) ein guter Beitrag zur allseitigen (!) und durch Historiker begleiteten Aufklärung und Bildung. Wozu sollten denn Ihrer Meinung nach Nazis durch die Herausgabe alter Zeitungen animiert werden??? Maximal doch nur zum Lesen, oder? Und da Lesen bildet (gesetzt dem Fall, man liest auch ALLES), kann das ja auch für die in Ihren Augen Nazis so schlecht nicht sein, oder? Wenn Ihre Argumentation darauf abzielt, alle Leser als potentielle Nazis abzustempeln, verwahre ich mich strikt dagegen. Allein das Interesse am Zeitgeschehen dieser Epoche ist noch kein Beleg für eine Gesinnung. Mittelalterforscher sind für mich auch keine potentiellen Inquisitoren! Also: sachlich bleiben!
Verbote der Pressefreiheit klingen für mich sehr viel mehr nach Nazi als die Herausgabe von historischen Dokumenten, die sich niemals auch nur in die Hände der heutigen Rechtsradikalen verirren werden. (Neonazis können lesen?) Bitte verspritzen Sie Ihre Moralinsäure woanders.
wenigstens einen sinnigen Fantasienamen hätten Sie sich einfallen lassen können, wenn schon der Komentar nicht die Sahne ist.
Was bitte hat Zeitungszeugen mit den hohlen Aktionen der Neonazis von heute zu tun?
Gruß
Frank Wunsch
Finde ich echt klasse das es diese Zeitung gibt. Habe mit voller Hingabe diese Zeitung am Wochenende studiert und werde auch das Abo abschließen. Danke für diese tolle Zusammenstellung der so wichtigen deutschen Geschichte.
Obgleich die Generation, zu der ich gehöre, erst weit nach der Zeit des Nationalsozialismus entstand und es mir somit manchmal schwer fällt, mir die damalige Situation bildlich vorzustellen, ermöglicht Zeitzeugen es mir, mich in diese Ära hineinzuversetzen. Ich denke immer wieder darüber nach, wie die Menschen damals wohl auf die Zeitungsartikel reagiert haben und ob sie wussten, was für eine Bedeutung die Ereignisse von 1933-1945 auch auf die heutige Zeit haben würden.
Ich denke mal mit 16 bin ich einer von sehr wenigen in meiner Altersklasse der sich für Zeitungszeugen interessiert. Schon was das Thema NS-Zeit in der Schule angeht war ich sehr gut. Und so interessiert es mich einfach. Ich finde es erstaunlich welche Dinge man mit Hilfe von Zeitungszeugen herrausfinden kann, die man vorher vielleicht nicht wusste. Und den Preis finde ich auch sehr gut. für 3,90€ bekommt man 3 Ausgaben von verschiedensten Tagesblättern dieser Zeit plus Analysen zu manchen Artikeln in denen man etwas über die Geschichte erfährt. Großes Lob an die Analysten für diese tolle Arbeit. Die nächsten Ausgaben werde ich mir natürich auch kaufen. Auch wenn es mir an manchen Stellen schwer fällt die Buchstaben der alten Schrift zu erkennen, bin ich dennoch positiv von Zeitungszeugen begeistert.
Warum ist das Jahresabonnement Zeitungszeugen nicht in kleineren Raten zu bezahlen?
So kann man das nicht die breite Öffentlichkeit zugänglich machten. Ich finde es enorm wichtig, daß diese Schriften jeder sich leisten kann, sich ein Bild jener Zeit machen kann.
Die Summe kann sich sicher nicht jeder leisten obwohl man es möchte. Ein Jahresabonnement hat ja Vorteile (Lieferung) die ich leider nicht nutzen kann.
Hallo, Herr Müller, danke für Ihr Kommentar!
Man kann das Abo auch pro Quartal, also alle zwölf Wochen, auf Rechnung zahlen, pro Heft den regulären Preis von € 3,90. Oder auch eben wöchentlich am Kiosk.
Ein Verbot dieses Machwerks gehört wieder auf die Tagesordnung. Auch wenn die Urheber offiziell in London sitzen und Bayern einen Prozess verloren hat. Über ein NPD-Verbot wird ja auch neu “nachgedacht”.
Hallo, Herr Eigendorff,
der Verlag sitzt in London, hat aber bereits in mehreren anderen europäischen Staaten Projekte dieser Art auf den Markt gebracht. Die Redaktion und der Vertrieb sitzen in Deutschland. Es ist schade, dass Sie offenbar der Meinung sind, die Deutschen seien nicht reif genug, Zeitungen aus der Zeit der NS-Regimes mit der nötigen Distanz zu lesen und einzuordnen. Es sind im Übrigen auch viele Exilblätter beigelegt und nicht nur NS-Zeitungen. Wir hoffen jedenfalls, dass diesem Thema nicht mehr mit Verboten, sondern Aufklärung begegnet wird und möchten unseren Teil dazu beitragen.
Hallo Zusammen ! Ich finde es eine hervorragende Idee die Zeitungen nachzudrucken, weil man so viel besser diese Zeit und den alltäglichen Nazi-Terror von damals nachvollziehen kann. Aber eine Sache verstehe ich nicht: Warum wurde das Projekt von einem britischen Verlag angeschoben und nicht von einem deutschen ? Dieser Homepage kann man eine lange Liste von zumeist deutschen Professoren entnehmen, die das Projekt betreuen und unterstützen. Warum hat sich keiner dieser honorigen Herrschaften in der Lage gesehen, das Projekt anzuschieben. Erst als der Verleger McGee die Sache in’s Rollen gebracht hat, wollte offensichtlich kein Geschichtsprofessor auf der Liste fehlen…
Für mich bleibt ein fader Beigeschmack eine Geschichtslektion aus London erteilt zu bekommen – sorry, dass ich auf die nationale Pauke haue, aber ich bezweifle, dass die Briten ähnliches akzeptieren würden, obwohl ich mich freue, dass über die Nazi-Verbrechen aufgeklärt wird.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Michel
Hallo Herr Michel,
die Antwort ist einfach: Ein Brite hatte diese Geschäftsidee und war bereit, das wirtschaftliche Risiko dafür einzugehen. Er nimmt aber keinen inhaltlichen Einfluss auf die Ausgaben, sondern überlasst das den Historikern und der Redaktion, die allesamt deutsch sind. Deshalb hat das nichts mit einer “Geschichtslektion aus London” zu tun. Freuen Sie sich doch über diese Möglichkeit, wenn Sie gerne historische Zeitungen lesen. Ohne das Engagement des englischen Verlegers, der das Projekt schon in vielen anderen europäischen Ländern gemacht hat, wäre das höchstwahrscheinlich nicht möglich.
Die Redaktion
Diese Zeit ist Teil der Geschichte unseres Volkes, und man macht sie nicht ungeschehen, in dem man sie im dunklen Keller einsperrt und unzugänglich macht ! Es ist langsam an der Zeit, dass wir Deutschen auch dieses Kapitel endlich objektiv aufarbeiten. Projekte wie dieses können dabei helfen. Es sind nicht nur blosse Nachdrucke irgendwelcher Hetzblätter, wie hier und da gern mal zu lesen ist, sondern vielmehr kompetent kommentierte Ausgaben ausgewählter Zeitungen aus jener Zeit, die bis heute ihre dunklen Schatten wirft. Sie würden auch nicht auf die Idee kommen, Guido Knopp, bzw. seine historische Dokumentationen verbieten zu lassen, obwohl er über ebend diesen Abschnitt deutscher Geschichte berichtet.
Liebes Redaktionsteam,
mit Freude habe ich heute die erste Ausgabe erstanden, schön, dass es nun möglich ist, diese geschichtlichen Zeitungen wieder in der Hand zu halten. Zwar habe ich die ersten beiden Ausgaben 2009 erstehen können, habe aber heute trotzdem die erste Ausgabe gekauft.
Meines Erachtens ist es absolut gerechtfertigt, das Kapitel Nationalsozialismus aufzuarbeiten. Die Nachdrucke bieten hier die Möglichkeit, plastisch zu zeigen, wie es überhaupt zur – ich nenne es – Katastrophe kommen konnte.
Auch in den damaligen Zeiten gab es – ohne eine multimediale Zeit wie heute – Möglichkeiten, bestimmte Klientel zu überzeugen, sich zu bestimmten Handlungen hinreißen zu lassen, die es überhaupt ermöglichten, dass es zur Diktatur kam.
Deswegen: Weiter so. Ich werde jede Ausgabe mit Interesse lesen.
Billig, und mit viel Geschichte innen drin.
Kann den Kauf nur empfehlen.
Ich hab mich schon lange mit Nationalsozialismus beschäftigt.
Für 3,90€ Einheitspreis kann man nicht meckern.
Mit Freunden habe ich heute das erste Exemplar der Neuauflage der “Zeitungszeugen”, nachdem ich von der Werbung auf N24 gestern sehr angesprochen wurde, gekauft. Ich bin mit diesem Kauf voll und ganz zufrieden. Ich finde das Vorhaben sehr gut, denn es macht die Geschehnisse zwischen ´33 und ´45 weitaus deutlicher als es der – oft sehr trockene – Politikunterricht der Schule zu leisten vermag. Auch die Auswahl zwischen “Angriff”, “Kämpfer” und “DAZ” finde ich gelungen, da die Ereignisse so von mehreren Seiten beleuchtet werden.
Ich freue mich, dass es eine neue Sammleredition von ZEITUNGSZEUGEN gibt. Durch die Nachdrucke der Zeitungen und besonders durch die genauen Erläuterungen der Experten, bekommt man, wie ich finde, einen sehr guten Eindruck davon, wie das deutsche Volk in jenen Jahren systematisch manipuliert wurde. Ich hoffe, das diese Edition besonders den Geschichtslehrern in den Schulen zur Verfügung gestellt wird.
Ich finde es aufregend, jene Zeitungen vor mir zu haben, die schon bei meinen Eltern und Großeltern auf dem Tisch lagen. Besonders interessant fand ich nicht nur den politischen, sondern auch den kulturellen Teil. Die Hintergrundinformationen im Mantelteil waren das Wichtigste überhaupt, dadurch konnte man sich dann beim Lesen der Nachdrucke ein Bild machen.
Das Interessante an Zeitungszeugen ist für mich, dass man das, was man aus Geschichtsbüchern gelernt hat, mit den Informationen aus den Originalzeitungen aus dem „Dritten Reich“ abgleichen kann. Ich finde es enorm wichtig, dass diese Schriften einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, damit man sich selbst ein Bild machen kann.
Mein Interesse ist weniger themenspezifisch, sondern mich faszinieren die Ereignisse des Tages, die Details, die Gerichtsberichterstattung, die Texte, die sich mit dem „normalen Leben“ befassen. Des Weiteren konnte ich die damalige Zensur mit jener der DDR vergleichen und musste feststellen, dass – zumindest in den Anfangsjahren – kritische Berichterstattung durchaus möglich war. Den Nachdruck dieser Zeitungen habe ich als absoluter Verfechter der Meinungsfreiheit sehr begrüßt. So etwas einschränken zu wollen, ist absolut sinnlos, außerdem ist man in Zeiten des Internets davor sowieso nicht gefeit.
Als Zeitungszeugen im Januar 2009 in den Handel kam, hab ich mir einmal ein, zwei Exemplare gekauft und schnell festgestellt: Das interessiert mich auf alle Fälle! Besonders die Frage der Nachgeborenen, was die Leute damals gewusst haben und dies aus den Zeitungen rauszulesen, hat mich gereizt. Zu Beginn habe ich mir auch die Frage gestellt, ob die Neonazis diese Schriften nicht toll finden werden. Aber Zeitungszeugen ist ja sehr schriftlastig und damit für diese Gruppe wahrscheinlich völlig uninteressant.
Die Zeitschrift zu kaufen war nicht immer einfach, weil gelegentlich vom Thema auf die Gesinnung der Leserschaft geschlossen wurde. Es gibt in Deutschland eine „Oligarchie des Gutmenschentums“, die bestimmen möchte, womit man sich überhaupt nur beschäftigen darf. Auch aus Protest dagegen habe ich Zeitungszeugen abonniert.
Ich habe die komplette Erstausgabe zu Hause. In der Tat finde ich die Veröffentlichung richtig und wichtig gerade für die Nachkriegsgeborenen.
Kritsieren möchte ich ihr gebrauchtes Wort des “Gutmenschentums”. “Gutmensch” ist zu Recht ein Unwort, weil hiermit vor von rechten Kreisen allem in Foren Andersdenkende verunglimpft werden.
Es gibt zwar Menschen, die mit der Veröffentlichung von Dokumenten der Nazi-Zeit befürchten, diese könnten zum Kultobjekt für Neonazis werden. Aber ich meine diese Befürchtungen sind unbegründet. ansonsten dürften ja auch keine Wochenschauen aus dieser Zeit gezeigt werden, was ja schon oft passiert ist.
PS: Ich finde auch, dass man auch Zeitungszeugen-Auflagen mit Dokumenten der Kaiserzeit, der Weimarer Republik oder der Nachkriegszeit (einschl. DDR) starten sollte.
Ich bin Lehrer für Geschichte und Latein. Während meines Studiums hatte ich mich weniger mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt, Zeitungszeugen hat mir hier geholfen, eine Lücke zu füllen. Beim Durchblättern der Nachdrucke war es für mich interessant zu sehen, dass damalige Zeitungen vielfach genau so aufgebaut und geschrieben wurden wie heutige Blätter. Im Unterricht verwende ich die Zeitungen, um meinen Schülern ein „auratisches Erleben“ zu ermöglichen, also die Aura dieser Epoche einfangen zu können.